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Das ist das online-Tagebuch unseres diesjährigen Sommerzeltlagers der F-Rings, der noch bis zum 28.9 unterwegs ist. Damit ihr ein kleines bisschen neidisch werdet, dass ihr nicht mitgefahren seid. Für nächstes Jahr könnt ihr Euch ja dann schon vormerken lassen!

(Die Zeltlager-Zeitung könnt ihr euch weiter unten runterladen)

 

 

1. Tag, 10.8.: Wir sind nach recht langer Fahrt hier morgens angekommen. Das Wetter war nicht besonders gut, eher kalt und regnerisch. Unser SJ-Ring war praktisch schon abfahrtbereit, doch da die Busfahrer erst abends wieder fahren durften, mussten wir so gut es ging mit 80 Leuten die Stunden bis zur Abfahrt der Jugendlichen überbrücken. Zwar alles ein bisschen überfüllt und ein komisches Gefühl, selbst gerade anzukommen, während die anderen gerade ihre letzten Stunden auf dem Platz verbringen. Auch der Wetterbericht für die nächsten Tage war nicht so berauschend. Schließlich konnten wir die Zelte aufteilen und einrichten, das war doch schon mal etwas.
Abends gab es schließlich den Eröffnungsabend mit einer Helfervorstellungsrunde, einem Kennenlernspiel. Außerdem haben sich die HelferInnen – wie so oft – „zum Affen gemacht“, indem sie den Teilis den Monkey Dance beigebracht haben, einen faszinierenden ausdrucksstarken Tanz mit einer Atemberaubenden Choreographie!! (Sieht ziemlich affig aus, macht aber Spaß! Eure Kinder oder Freunde können ihn euch bestimmt einmal vortanzen, wenn ihr sie lieb darum bittet!)
Zum Abschluss haben sich die Zeltgruppen noch Namen gegeben: Sieben Sterne Deluxe (RF), Schneewittchen (RF), Italienische Mafia (RF), Die Wilden Kids (Gemischt RF/F), Die Haie (F), Königinnengemüse (F unter 1,50 m)


2.Tag, 11.8.: Wetter: noch immer bedeckt, und .Heute stand Dorf einrichten auf dem Plan. Das heißt, dass wir zuerst ca. 2o Tonnen Müll der SJ-ler beseitigen mussten, inklusive vergessener Socken, Handtücher und tausend anderer Gegenstände. Müssen die eine Kohle haben (oder eher die Eltern?). J
Dann gab es genug zu tun: Dorfeingang bauen, Kommzelt einrichten und schmücken, Kuschelzelt schmücken, Pinnwand gestalten, Briefkästen, Transparente malen, Helferzelt aufräumen! An diesem Punkt waren wir natürlich sehr dankbar, dass die SJ-ler vor uns dort waren, denn die meisten Dinge standen ja schon und mussten nur nach unseren Ideen neugestaltet werden. (oder an ihren Platz geräumt werden J)
Dann wurden die Sozialdienste eingeteilt (Küchendienst, Spüldienst, Kikodienst, Mülldienst) und die Lagerbank eröffnet.
Abends startete ein große Nachtwanderung, die sich nach ca. 500 m im tiefsten italienischen Dschungel verlaufen hatte, obwohl die Fährtensucherhelfer die Gegend vorher erkundet hatten. Tja, manchmal verändert sich die Landschaft schneller als man denkt.
Also alles zurück und mit denen, die noch Lust hatten auf einen Aussichtspunkt und aufs Meer geguckt. Auch sehr schön, aber dann kam auch das schlecht Wetter schon wieder.


3.Tag, 12.8.: Schön aber ziemlich windig! Planspielbeginn. Den ausführlichen Bericht über das Planspiel findet ihr auch im Netz und auch die Planspielzeitung. Es geht im Planspiel um politische Entscheidungen im Stadtteil: soll auf der freien Baufläche ein Jugendzentrum oder ein Parkhaus entstehen. Heute sollten sich die Gruppen (Bürgermeister, Ökopartei, Wirtschaftspartei, Kinder, Eltern Geschäftsleute) über ihre Rollen klar werden und die ersten Ideen sammeln. Das ging jedoch so schnell, dass wir die zweite Phase vorziehen mussten. Es wurden die ersten Kontakte mit den anderen Gruppen aufgenommen. Das soll morgen fortgeführt werden.
Vormittags gab es Neigungsgruppen wie Freundschaftsbändchen, Perlenketten und Hairwrapping. Heute gab es zum ersten Mal PoLDipost (Postlagerdienst). Es gab direkt einen Haufen Briefe auszuteilen. Man schreibt einen Brief, Namen des Empfängers und Zeltgruppe drauf, und steckt ihn in den Poldikasten. Vor dem Abendessen verteilt Poldipostfrau Fe die Briefe. Fast wie bei Harry Potter, nur ohne Eulen.


4. Tag, 13.8. Strandwetter, deshalb viele zum Strand gegangen! Das Planspiel deshalb erst nachmittags. Für die Dagebliebenen gab es noch Neigungsgruppen, für Sebi und Alexander Planspielweiterentwicklung. Im Planspiel ging es heiß her, denn die Bündnisse für Parkhaus und für Jugendzentrum demonstrierten und gegendemonstrierten den ganzen „Stadtteil“ hoch und runter, die Polizei konnte die Lage kaum besänftigen J. Sogar Wasserwerfer wurden gesichtet... Na ja, bei so einer Hitze gar nicht so schlecht! Gleichzeitig hatte der Bürgermeister einen vollen Dienstplan, denn jede Gruppe hatte sich auf ein Gespräch eingeladen.
Nach dem Planspiel tagte zum ersten Mal der Lagerrat, der sich aus den ZeltsprecherInnen, der Lagerleiterin Fe und dem Sekretär Magnus. Hier haben die Kinder die Möglichkeit, Programm, Essensplan, Ausflüge etc. mitzugestalten. Scheint zu klappen, denn alle sind sich einig, dass das Blubberwasser zu süß ist und nach nichts schmeckt!? Wie in der richtigen Demokratie. Aber Scherz beiseite, der Lagerrat tagt und hat auch ein Ziel für den Ausflugstag bestimmt!
Abends gab es noch eine extrem spannende Chaosrallye. Überall an den Bäumen hingen Nummern, die führten zu Aufgaben, was wiederum dazu führte, dass alle vier Gruppen chaotisch über den Platz rannten und verrückte Dinge taten. Leider hatten einige Witzbolde im Eifer des Gefechts Zettel beseitigt, so dass manche nicht mehr weiter kamen. Aber Spaß hat es doch allen gemacht, oder?
Abends haben die Schneewittchen im Außenlager übernachtet.


5. Tag, 14.8. Sonne, 30 Grad (bleibt so, falls nicht anders vermerkt!)
Vormittags waren die Sieben Sterne mit Fe auf einem tollen Ausflug in Pesaro. Toll deshalb, weil der Markt gestern war und weil nur genug Zeit war um von der Ankunfthaltestelle durch die Stadt zur Rückfahrhaltestelle des Busses zu gehen. Im Lager gab es NG Batiken.
Nachmittags ging das Planspiel weiter mit zwei tollen Kurzsommerfesten, die die Bündnisse organisiert hatten. Wettessen, schminken und Karussell für ein Jugendzentrum und danach Dosenwerfen, Schnittchenessen und Apfelfischen (inklusive Kind in der Wasserwanne) für das Parkhaus. Klasse!!! Dann durften die Parteien sich den unangenehmen Fragen ihrer Gegner stellen. Die Ratssitzung wurde schließlich auf den nächsten Tag verschoben.
Abends waren die Haie im Außenlager. Der Rest hat am Lagerfeuer (Fackeln, weil Campingplatz) gesungen.


6. Tag, 15.8. Der letzte Planspieltag, wurde aus organisatorischen Gründen auf den nächsten Tag verschoben. Stattdessen ist der größte Teil der Teilis mit ein paar Helfer zum großen Strand gegangen, der ein ganzes Stück entfernt liegt. hat auch den ganzen Tag gedauert (nicht das Gehen!) Der Abend begann mit einer Livesendung von „Herzblatt“, in der die drei Traumpaare des Zeltlagerfernsehens bestimmt wurden. Zu gewinnen gab es ein Candlelightdinner auf dem Zeltplatz, ein romantischer Nachmittag im Eiscafe oder eine Nacht im Kuschelzelt mit Freunden ihrer Wahl. Anschließend wurde der Heartbreakersball eröffnet, bei dem die ganzen Singles eine Zahl bekommen haben. Dann brauchte man nur noch seiner Angebeteten oder dem Angebeteten einen Flirtbrief schreiben und die Nummer der jeweiligen Person drauf zu schreiben. Der Love-Angel sorgte für die ordnungsgemäße Zustellung der Briefe und Nachrichten. Stundenlang wurden geheime Nachrichten ausgetauscht!!! Uiuiui!J, Gut, dass alle eine Stunde länger aufbleiben durften, sonst hätten sie gar nicht alles schreiben können, was es zu schreiben gab.


7. Tag, 16.8. SCHNARCH...... Heute war Ausschlaftag bis zum Mittagessen! Also kein Programm am Vormittag, sondern Frühstücksbrunch. Sogar die Kinder waren relativ ruhig nach dem Aufwachen. Relativ.....Hat aber trotzdem allen gut getan.
Dann kam die alles entscheidende Stunde des Planspiels. Die Ratssitzung hatte schließlich über das Bauprojekt zu entscheiden. Nach einem Gleichstand im ersten Wahlgang entschied sich der Bürgermeister für das Parkhaus, mit dem Versprechen, als nächstes Projekt das Jugendzentrum zu verwirklichen. Die Kinder fühlten sich übergangen und waren zum Teil echt traurig: realistischer hätte die Entscheidung nicht ausgehen können. Trotzdem fanden nur die Wenigsten das Planspiel blöd.
Nachmittags gab es Aktives neben dem Küchenzelt (Großspiele) und Kreatives vor dem Helferzelt (;Malen und Ketten ketten).
Nach dem Abendessen gab es Spiele, Spiele, Spiele....


8. Tag, 17.8.
Wecken um 7 Uhr, weil Ausflugstag. Zunächst ging es nach Urbino einer kleinen mittelalterlichen Stadt im Hinterland, wo wir knapp zwei Stunden Zeit hatten zum Bummeln. Danach fuhren wir – wie vom Lagerrat geplant – 1,5 Stunden ans mehr in der Nähe von Ancona. Leider wusste der italienische Busfahrer nicht wo der Strand ist, und gab uns nur zwei Stunden Zeit bis zur Rückfahrt. Am Strand haben wir uns neben den Bezahlstrand gequetscht und sind Baden gegangen. Das Wasser war total schön und erfrischend und die Zeit verging wie im Flug (war ja auch nicht so viel...). Dann noch ein bisschen Stau zurück und um 19 Uhr alle müde aber zufrieden auf dem Platz. Was will man mehr?
Abendprogramm gab es nicht aber drei fröhliche Helfer machten sich auf den Weg zu einer lustigen Odyssee nach Tavullia, der Heimat von Valentino Rossi, dem Motorradweltmeister der 500ccm-Klasse. DA waren wir nämlich auf dem Weg nach Urbino vorbei gekommen und der Busfahrer hatte nebenbei erwähnt, dass abends dort ein Stadtfest zu Rossis Ehren stattfinden sollte. Also schnappte ich mir (Alexander) noch Fe und Sebi und wir machten uns (viel zu spät) auf die Suche nach dem Ort, dessen Namen wirr zu der Zeit noch nicht so richtig kannten. Nach stundenlanger Irrfahrt (einmal bis nach Urbino und fast zurück) fanden wir den Ort tatsächlich wieder. Nur leider sah es in der Stadt aus wie nach einem Veedelszoch. Alle kamen schlendernd aus Richtung Stadtmitte. Das Fest war zuende und ich habe Rossi nicht live gesehen. L Aber Sebi und ich haben uns noch Rossiplakate besorgt und sind dann mit einer halbschlafenden Fe noch zur Strandpromenade von Pesaro ins Eiscafe gefahren, schließlich hatten wir Jungs genug mit Motorrädern gespielt.....J Auf alle Fälle war es ein lustiger Abend!! Wir sind voll motiviert für die nächsten Tage (Fe ist ein wenig krank, liegt aber nicht an gestern!!!


9. Tag, 18.8. Wetter gut, wie immer. NG Muscheln suchen am Strand vormittags. Eigentlich war nämlich Seniorentag. Deshalb gab es nachmittags stricken mit Adrian und Kreuzworträtsel lösen mit Sebastian. Abends fand ein stilechter Bingoabend statt, auch wenn keiner sivh die Haare grau gefärbt hat und es nachmittags auch keinen Kaffee und keinen Kuchen gab. Schade!!

10. Tag, 19.8. Heute war den ganzen Tag Workshoptag, weil nämlich auch gleichzeitig abends Bergfest war. Jetzt haben wir die Hälfte des Zeltlagers schon hinter uns, aber die andere Hälfte liegt noch vor uns, und das haben wir gefeiert. Auf dem Bergfest wurden die verschiedensten legendären Vorführungen wurden präsentiert. Das Alles wurde den Tag über in verschiedenen Gruppen vorbereitet. Tanzen mit Fe und Illana, Sambainstrumente basteln uns vorführen mit Adrian, Lied texten und singen mit Alexander und Sketche mit Leonie und Sebastian – Wunder und Attraktionen soweit das Auge reicht! Danach gab es noch ein wenig Party unter dem Sternenhimmel, länger als sonst, denn am nächsten Tag ist Ausschlaftag.
Schließlich konnten wir uns noch alle über Annes Ankunft freuen, die extra direkt vom Ringfest als Verstärkung für das Helferkollektiv eingeflogen worden war. Hallo Anne!!


11. Tag, 20.8.Schön ausgeschlafen konnte man sich heute ab nach dem Mittagessen beim Pflegetag massieren lassen, die Haare färben und schneiden lassen, Gesichtskuren und sonstige Gutgehdinge über sich ergehen lassen. Die armen Helfer hatten leider keine Entspannung, denn sie führten ja die Verschönerungen durch. Aber kein Klagen, denn ein Haufen sauberer und wohlriechender Kinder ist ja was ganz Tolles!!!
Abends warteten wir dann alle auf eine Einführungsvorlesung einiger wichtiger Professoren zum Thema Utopien, Traumschule und Traumstadt. Leider verspätete sich der Flieger aus unerklärlichen Gründen derart, dass die Helfer die Einführung am nächsten Tag eigenmündig durchführen mussten. Der Qualitätsunterschied war natürlich nur gering!!!!
Da der Abend sinnvoll genutzt werden musste, zettelten einige mutige #Helfer eine Rauferei/Kitzelei an, die zu einem viertelstündigen Geknubbel führte, das schließlich zu einem allgemeinen gegenseitigen Schuhgeklaue führte. Die nächste Dreiviertelstunde jagten sich sehr viele Leute mit oder ohne Schuhe über den Platz und tauschten „geliehene“ Schuhe aus. Bis zur Bettruhe waren jedoch die meisten wiedergefunden (Schuhe nicht Leute).


12.Tag, 21.8. Der Vormittag startete mit einer Spartakiade, die jedoch nur bis zum Mittagessen ging. Die Helfer haben wirklich alles versucht, bei den Teilnehmern Übelkeit zu erzeugen: Apfel im Wasser fischen, Bonbons im Mehl fischen, im kKreis drehen und geradeaus laufen, mit Wasser im Mund über einen Hindernisparcours, Rennen mit gebundenen Beinen und schließlich noch eine Kleiderkette!! Aber keine Chance, den Teilis hat es sogar noch Spaß gemacht...Das eine oder andere kann man bestimmt zu Hause noch toll wiederholen, damit die Eltern auch anschaulich sehen können, was man bei den Falken so lernt. J.
Nachmittags startete der Arbeitskreis, bei dem sich zwei Gruppen entweder mit der Traumstadt oder mit der Traumschule beschäftigte. Während die Kinder in der Traumstadtgruppe anscheinend nur Playstation spielen oder fernsehen und deshalb in ihrem Stadtteil nichts zu verbessern haben, wurden in der anderen Gruppe die Vorzüge verschiedener Schultypen vorgestellt. Morgen geht es weiter.
Abends wurden die Gruppen auf dem internationalen Sportlerball geehrt, bei dem sogar die amtierende Weltmeisterin im Tiefseefahrradfahren und auch der amtierende Motorradweltmeister Valentino Rossi schaute vorbei. Es gab leckere Milchshakes und danach Party, Party, Party....

13. Tag, 22.8. Der Vormittag war heute ausnahmsweise mal frei, denn wir mussten uns alle auf das Völkerballturnier vorbereiten, das für 15 Uhr angesetzt war. Nachdem sich ca. drei Teams angemeldet hatten, konnten wir schon praktisch mit der Endrunde starten. Das Turnier war dann auch nach 20 Minuten zu Ende, weil das Helferteam die anderen vom Platz fegte (muss auch mal sein...J). Ein kurzes aber dafür Vergnügen!
Anschließend durften sich alle im Arbeitskreis von dem Schock erholen. Während die eine Gruppe versuchte, einen imaginären Stadtteil zu planen, sammelte die andere Gruppe die Dinge, die sie an ihrer Schule am besten finden, mit dem Ziel, der Traumschule aller Beteiligten möglichst nahe zu kommen.
Abends konnten die verschiedenen Zeltgruppen dann ihr Wissen bei einer Runde „Wer wird Millionär?“ zeigen. Dabei mussten sie sowohl allgemeine Fragen - Wie heißt der Trainer von Bayern München (wen interessiert so was denn) – als auch Fragen über die Helfer – was für ein Auto fährt Leonie (sehr wichtig) – beantworten. Natürlich überhaupt kein Problem für so klasse TeilnehmerInnen!!!


14. Tag, 23.8. Der Tag startete mit einer Runde Frisbeefußball, auch wenn das ein sehr ungewohntes Spiel zu sein scheint („Manno, keiner gibt mir den Ball!?“). Die Helfer packten zum Teil schon überflüssiges Material ein, das am nächsten Tag abgeholt werden sollte, und freuten sich auf abends, denn heute war eigentlich das Helferessen geplant. Tja, aber schon der Arbeitskreis konnte nicht mehr durchgeführt werden, da rasend schnell ein heftiges Gewitter aufzog. Die Helfer hatten ihren Spaß, als sie im strömenden Regen die Zelte überprüften, während sie die Teilis überzeugen mussten, das Wetter nicht zu einem Spaziergang zu nutzen. Das Chaos setzte sich dann beim Essen fort, weil die Küche heute aufwendiger gekocht hatte, wobei das Gewitter und vierzig hungrige Kinder in einem Zelt nicht eingeplant gewesen waren. Die Essensausgabe dauerte nur ca. 1,5 Stunden – hatte eine gewisse Ähnlichkeit mit einer Raubtierfütterung. Schließlich waren die Kinder mit dem Essen und die Helfer mit den Nerven fertig, vor allen Dingen auch, weil wegen des Gewitters auch das Helferessen schließlich ausfiel. Toll. Na ja vielleicht morgen.....


15. Tag, 24.8. Wir haben versucht Papier zu marmorieren, aber irgendwie......Ist ja auch egal, hat trotzdem Spaß gemacht, auch wenn das Ergebnis nicht das beste war. So gab es nachmittags bei endlich wieder schönem Wetter viel Zeit zum Sonnenbaden und spielen, zumindest für die Teils, denn die Helfer mussten bei Wüstentemperaturen die schweren Metallkisten packen und schleppen. Und als sie dann fertig waren, kam der Anruf der Spedition, dass diese erst viel später kommen würde. Trotzdem wurde in den Arbeitskreisen natürlich weiter gearbeitet, die selben Gruppen, dieselben Themen. So langsam nehmen Traumstadtteil und Traumschule Formen an.
Am Abend gab es Kultur pur für die Teilnehmer. Theater, die Bretter die die Welt bedeuten. Live aus Köln eingelogen gaben die weltbekannten „Helpers“ ein Gastspiel auf dem Campingplatz. Gespielt wurde „Goldtaler“ in der originalen Vollplayback-Version!! Was für ein Spektakel, denn Goldtaler gab ihr sprichwörtliches letztes Hemd. Zur Belohnung durften die Helfer dann danach endlich zu ihrem Helferessen, und weil das Küchenteam so gut aufpasste und weil die Kinder so lieb waren, kamen die Helfer auch schließlich ganz entspannt am Abend zurück. Fit für die letzte Woche!


16. Tag, 25.8. Da sieht man es mal wieder: Wenn Speckstein als NG angeboten wird, können die anderen einpacken, so auch „Malen mit Füßen“ Annes Füße blieben also sauber, na ja, sauberer, während Sebi und Alexander Nach ihrer Neigungsgruppe aussahen, als hätten sie in einem Mehlbergwek gearbeitet, die Kinder natürlich auch.
Am Nachmittag bekamen wir Besuch von Meibi und Maaike, die auch zufälliger weise in der Nähe sind. Meibi war so richtig froh, endlich wieder auf dem Platz zu sein. Er war ja gerade erst mit dem SJ-Ring in der ersten Ferienhälfte hier. Abends wurde der Gruppenabschiedsabend aufgrund schlechten Wetters zu einem Singsangabend umfunktioniert – unter dem Sternenhimmel, denn plötzlich war das Wetter wieder gut. Komisches Land.
Dann haben sich einige Helfer endlich getraut, bei einer Gruppe trommelnder Senegalesen vorbei zu schauen, die richtig Stimmung machten. Und oh Wunder, die RF-ler waren schon vorher da. Endlich mal richtige Musik und nicht nur Charts.


17. Tag, 26.8. Heute gab es jedoch noch einmal NG Perlenkrokodile und Perlenketten basteln. Dann die NG Streetdance, das gleiche Lied zum einmillionsten Mal – Hilfe.
Im letzten Arbeitskreis des Zeltlagers stellten die verschiedenen Gruppen ihre Ergebnisse fertig , die sie morgen beim Lagerabschluss präsentieren. Heute Abend gab es zur Einstimmung auf Köln einen Kölschen Ovend mit Dreigestirn, Kostümen, Elferrat, Nubbelverbrennung und viel kölscher Musik. Der Höhrepunkt stellte eine Polonaise über den abendlichen Zeltplatz dar, am Bistro vorbei und vorbei an verständnislos lächelnden Italienern – aber Spaß hat’s gemacht, Alaaf! Zusätzlich gab noch Zelttauschabend , so dass alle noch mal die Zeltgruppen mischen konnten.


18. Tag, 27.8. Heute ist der letzte Tag, über den hier vor Ort im Zeltlagertagebuch berichtet wird, denn morgen werden wir mit Abbauen und Aufräumen beschäftigt sein
Aber eigentlich habe wir heute auch nur den ganzen Tag abgebaut. Zum Glück hat auch das Wetter mitgespielt. Schließlich haben wir abends Lagerabschluss gefeiert. Die Ergebnisse der Arbeitskreise wurden vorgestellt. Ihr werdet sie bald im Internet bewundern können. Vielleicht auch das Helferlied über Nudeln, Erbsen und Möhren....
Als dann das Programm zu ende war, und „Niemals gehr man so ganz“ gespielt wurde, flossen bei vielen die Tränen, denn schließlich merkt man meistens erst am letzten Abend, wie gut es einem gefallen hat.

 

Tja, das war es dann wohl für dieses Jahr.
Vielen Dank fürs Lesen, sofern das mit dem Internet überhaupt geklappt hat (sonst müsst ihr es halt später lesen. Obwohl, eigentlich habt ihr es ja anscheinend schon gelesen, also vergesst es einfach.
In diesem Sinne
Mit sozialistischem Gruß

FREUNDSCHAFT

Der F-Ring der Kölner Falken, Italien 2002.

 

 

Die Lagerzeitung könnt ihr im Doc Format runterladen (bis auf den Planspielbericht), der Download kann daher was dauern, aber es lohnt sich! Einfach mit Word öffnen!

 

Lagerzeitung Nr.1

 

Hinweis: Die Lagerzeitung-Extras haben mit unserem Planspiel zu tun, in dem es um politische Entscheidungen im Stadtteil ging. Ziel war es, den TeilnehmerInnen einen ersten Einblick in die kommunalpolitischen Entscheidungsprozesse zu geben. In sechs verschiedene Interessensgruppen aufgeteilt (Bürgermeister, Ökopartei, Wirtschaftspartei, Geschäftsleute, Eltern, Kinder) hatten sie die Aufgabe, Argumente für oder gegen eines der Projekte zu sammeln, Verhandlungen mit den politischen Gegner oder den politische Verbündeten zu führen, Termine beim Bürgermeister zu machen oder die Presse in ihre Öffentlichkeitsarbeit mit einzubeziehen.

 

 

Lagerzeitung Extra Nr.1

 

Lagerzeitung Extra Nr.2

+Seite 2

 

Lagerzeitung Extra Nr.3

+Seite 2

 

Lagerzeitung Extra Nr.4

 

Planspielbericht